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Die FamilienLabore

Die Gestaltung von Familienleben in Deutschland hat sich in den letzten Jahrzehnten enorm gewandelt. Patchwork-Familien, Mehr-Generationen-Häuser und Haushalte von Alleinerziehenden bringen ganz unterschiedliche Anforderungen mit sich. Eine der größten Herausforderungen ist und bleibt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Oder anders gefragt: Ist es wirklich notwendig, jedes Mal drei Stunden im Wartezimmer eines Arztes sitzen zu müssen? Wir denken: Das geht besser. Und haben in Zusammenarbeit mit dem Design Research Lab und dem Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend die FamilienLabore konzipiert. Die FamilienLabore sind ein gemeinnütziges Workshopformat, um gemeinsam mit Familienmitgliedern, kommunalen InteressenvertreterInnen und TechnologieexpertInnen über die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf nachzudenken und konkrete, prototypische Lösungen zu entwickeln. Das kann die Wartezimmerapp sein. Oder die Zugänglichmachung von Regionaldaten zu Bildungs- und Freizeitangeboten für nicht technikaffine Menschen. Oder eine Austauschplattform, um Wahlomas und -opas zu finden. Oder ein digitales Open Source-Werkzeug für die bessere Einkaufskoordination innerhalb der Familien. Eben all das, was den Teilnehmenden der FamilienLabore unter den Nägeln brennt, und für das es technische Lösungen gibt. In Form von verrückten Workshopformaten mit Comics, Mini-Robotern, Klick/Papierprototypen und Fotolovestories wird alles möglich! Das erste FamilienLabor findet am 16. Juli (Sonntag) im FEZ-Berlin statt. Es gibt Platz für 40 Teilnehmende von 8 bis 100 Jahren - Die Anmeldung ist ab sofort möglich. Unter 8 Jährige können zudem im betreuten Spielen aktiv werden.

Ansprechpartner/innen

Matthias Löwe
Matthias Löwe
Projektleitung
Maria Reimer
Maria Reimer
Projektleitung

Mehr Informationen

http://familienlabore.de